Liefer- und Rechnungsempfänger
Stammdaten zur Erkennung von Adressen. Bei Workist meinen wir mit Adressen immer Liefer- und Rechnungsadressen. Für beide Adressarten verwenden wir in Workist die gleiche Datenstruktur.
In der Regel benötigt Workist 2 separate Dateien, falls sowohl Liefer- als auch Rechnungsadressen übergeben werden sollen. Im Master Data Hub sind das zwei Listen vom Typ Adressen; welche Rolle eine Liste spielt, legt das Feld im Kanal fest (Lieferadressen-Lookup-ID bzw. Rechnungsadressen-Lookup-ID).
Auch wenn Kundendaten in vielen Systemen als eine Art von Adressen behandelt werden, gilt in Workist für Kunden ein eigenes Format! Siehe Kundenstammdaten.
Spaltenbeschreibung
Pflichtfeld: Ohne diese Spalte kann Workist den Datensatz nicht verwenden. Empfohlen: verbessert die Erkennung deutlich. Der Import selbst prüft keine Spalten: Fehlt eine Spalte, bleibt das Feld leer.
| # | Feldname | Status | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| 1 | partition_id | Optional | client_id1 des Kunden, zu dem die Adresse gehört. Begrenzt die Auswahl auf die Adressen dieses Kunden und erhöht die Erkennungsrate deutlich. Adressen ohne partition_id bietet Workist bei allen Kunden an. |
| 2 | address_id1 | Pflichtfeld | Primäre Adressnummer. Diese Nummer gibt Workist in der Ausgabe zurück. |
| 3 | address_id2 | Optional | Sekundäre Adressnummer (z. B. GLN) |
| 4 | address_id3 | Optional | Tertiäre Adressnummer |
| 5 | name | Empfohlen | Erste Adresszeile (z. B. Muster GmbH) |
| 6 | address1 | Empfohlen | Straße und Hausnummer (z. B. Musterstraße 1) |
| 7 | street_name | Optional | Straßenname, wenn Straße und Hausnummer getrennt vorliegen. Alternative zu address1. |
| 8 | street_number | Optional | Hausnummer, wenn getrennt von street_name |
| 9 | address2 | Optional | Weitere Adresszeile |
| 10 | zip_code | Empfohlen | Postleitzahl |
| 11 | city | Empfohlen | Stadt |
| 12 | country_subdivision | Optional | Bundesland bzw. Region |
| 13 | country | Empfohlen | Land. Ländernamen und drei- oder einstellige Ländercodes wandelt Workist in den zweistelligen ISO-Code um (z. B. Deutschland → DE). Nicht erkannte Werte bleiben leer. |
| 14 | po_box | Optional | Postfach für die Zustellung |
| 15 | misc | Optional | Sonstige Informationen zur Adresse (in manchen Systemen auch Abladestelle genannt, z. B. Tor 4) |
| 16 | contact_person | Optional | Kontaktperson für die Adresse (z. B. z. H. Muster Person) |
| 17 | phone | Optional | Telefonnummer, die mit der Adresse verbunden ist |
| 18 | extra_data | Optional | Zusätzliche Angaben als JSON-Objekt, z. B. {"Marke": "Muster"}. Workist speichert sie mit dem Datensatz und zeigt sie im Datenexplorer an. Für die Erkennung nutzt Workist sie standardmäßig nicht. |
Format
Nicht benötigte Spalten können im Datenexport weggelassen werden.
Beispieldateiname: address_list.csv
partition_id;address_id1;name;address1;zip_code;city;country;misc
K001;A001;Muster GmbH - Lager;Lagerstraße 10;12345;Berlin;DE;Tor 2
K001;A002;Muster GmbH - Büro;Musterstraße 1;12345;Berlin;DE;
K002;A003;Beispiel AG;Beispielweg 5;20099;Hamburg;DE;
Das Beispiel verwendet ; als Trennzeichen. Stellen Sie das Trennzeichen in der Importkonfiguration ein; ohne Angabe erwartet Workist ein Komma.
Per API übermitteln Sie dieselben Spalten als CSV-Datei oder als JSON. Endpunkt: Swagger, Grundlagen: Benutzung der Stammdaten-API.